Am Freitagmorgen (28.04) wurden wir von unserem Guide Domingo in der Estancia abgeholt...
...und es geht auf´s Wasser, wir hassen Schwimmwesten...
...dann ging´s raus in die Lagune von Ibera...
...die Esteros del Iberá sind ein 13.000 qkm großes Sumpfgebiet, das ausschliesslich aus Regenwasser gespeist wird ( also keinerlei Zuflüsse oder Meeranbindungen)
...das ist ein Satellitenbild, die Landflächen sind weiß, also eigentlich nur der untere Rand und die Wasserflächen blau, blaugrün, braun. Die schwarzen Kleckse sind die Lagunen, der rote Pfeil zeigt Carlos Pellegrini an der Lagune Ibera....
...das ist ein Satellitenbild, die Landflächen sind weiß, also eigentlich nur der untere Rand und die Wasserflächen blau, blaugrün, braun. Die schwarzen Kleckse sind die Lagunen, der rote Pfeil zeigt Carlos Pellegrini an der Lagune Ibera....
...auf Guarani(Sprache der Ureinwohner) heisst es das "helle Wasser", es hat Trinkwasserqulität und ist nach dem Pantanal (in Brasilien) das zweitgrößte Sumpfgebiet der Erde...
...bisher ist nur das Gebiet um Carlos Pellegrini touristisch bekannt, aber dieses Areal birgt ein riesiges Potential...
...unser Guide Mingo ist in Carlos Pellegrini geboren und kennt noch die Zeit, als es praktisch von der Aussenwelt fast abgeschlossen war...
...mit uns sind max. 5 weitere Boote auf diesem riesigen See unterwegs...
...alles ist streng überwacht, wir müssen uns erstmal beim Ranger anmelden. Die heutigen Ranger waren in der 70-ern noch Jäger, die hauptsächlich die Tiere wegen des Fells und des Leders gejagt haben...
...dann darf Tina wieder Matetee von Mingo probieren, er schmeckt ein bisschen wie eine Zigarette, da das Töpfchen 2/3 mit Mate gefüllt ist, nun wird auch klar warum alle damit rumrennen...
...und dann ist Nils auch schon Aug in Aug mit dem ersten Kaiman...
...die Zähne wachsen einfach weiter und manchmal wachsen sie auch durch den Oberkiefer...
...und so geht es gerade weiter fast hinter jedem Grasbüschel versteckt sich so ein Gerät...
...wir haben wirklich schon einige solcher Gebiete gesehen (in Afrika oder Florida), aber das hier schlägt alles bisher gesehene, solch eine Vielfalt und Fülle von Tieren...
...hier gibt es zwei Arten von Kaimanen: das Yacaré negro und der Breitmaulkaiman
...das ist ein Yacaré negro, die kommen wohl häufiger hier vor...
...und das ist ein Breitmaulkaiman...
...aber nicht nur die Tierwelt sondern auch die Pflanzen sind hier in einer Fülle und Farbenpracht vorhanden...
...genauso wie die insgesamt 350 Vogelarten, die wirklich schwierig zu fotografieren sind...
...es ist unglaublich wie nah man hier an diese Kreaturen ran kommt...
...ohne, dass sie sich auch nur ein bisschen bewegen. Sie versuchen wohl soviel Energie wie nur möglich zu sparen, da sie nur etwa einmal pro Woche essen...
...ganz anders die Vögel, die eigentlich fast immer sofort losfliegen sobald man in ihre Nähe kommt...
...aber wenn man die so dahinsegeln sieht ...wow will auch mal ein Vogel sein...
...dann sieht man plötzlich ein harmloses rosa Blümlein zum fotografieren...
...und dahinter oh Du Schreck....
...Aug in Aug mit Mr. Caiman...
...dieser Wechsel zwischen lieblicher Blümchen und riesiger Glubschaugen mit Zähnen...
... einfach unbeschreiblich, das muss man echt gesehen haben, das kann man mit Worten und Bilder definitiv nicht so rüberbringen...
...wie goldig auch diese Vogelmama mit ihren Jungen, die man erstmal fast nicht sieht....
...wir sind echt geflasht, so eine unberührte Landschaft noch fast ohne Tourismus...
...und in solchen Fällen ist es dann doch wieder gut einen Guide dabei zu haben, denn sonst hätten wir dieses Caimanbaby übersehen...
...echte Birdwatcher müssen hier komplett ausrasten...
...im ganzen Sumpfgebiet gibt es ca. 60 Lagunen (die Iberá Lagune ist die 2. Größte), der Rest besteht aus "schwimmenden Inseln"
...dieses bald zum Nationalpark deklarierte Gebiete ist auch das größte Frischwasserreservoir Argentiniens...
...wir schippern 2 h in der Lagune umher und es ist für uns spannender wie Kino...
...leider kann man in der Lagune nur schlecht schwimmen, da es von Piranhas wimmelt...
...zurück an unserer Anlegestelle, einem wunderschön angelegten Campingplatz...
...will uns Mingo noch etwas seinen Heimatort zeigen...
...auf der Zufahrtsstrasse zum Campground liegt dann einfach dieser Kerl...
...Mingo meint, die tun nichts solange man sie nicht angreift !!!
...im Ort zeigt er uns sein Elternhaus...
...und ein nettes Restaurant...
...in dem wir unsere erste Tortilla essen in diesem Land , superlecker von Tante gekocht...
...und irgendwie gewöhnt man sich fast an den Anblick von Kaimanen in diesem Ort, die hier einfach so rumlaufen...
...viel Spaß beim Video schauen und für ne bessere Bildqualität einfach auf den Pfeil und dann auf YouTube, dort kann man dann unter Einstellungen (das Rädchen) die höchste Qualität (HD) einstellen...









wahnsinnig beeindruckend!!! danke fürs teilen!! herzensgrüsse, rena.
AntwortenLöschenjaaaaa...wär auch was für Euch Wasserratten ;-)...da kann man bestimmt auch rudern
LöschenKnutsch zurück
Einfach toll! Danke für die kleinen Auszeiten vom Alltag. "Mal kurz" in Südamerika vorbeischauen, versüßt den Tag ungemein! Weiterhin viele tolle Erlebnisse und Begegnungen!
AntwortenLöschenDanke Sandra...schön, dass Du dabei bist ! Und viele liebe Grüße an Deine beiden Radeljungs, das Foto war ja wirklich goldig ... das ist Liebe !
LöschenDrück Dich und bis bald
Hei Ihr "Sümpfler"...es gab da mal ein Lieblingswort von Jörg vor längerer Zeit: "EISENHART" bei diesen Bildern gibt's es nur eins:
AntwortenLöschenWOOOOWWW...wie sagenhaft eisenhart schön...PADA-Grüßle-TiAMoPo
Ja Tine wir sind auch ganz begeistert von dieser Gegend... ein Paradies menschenleer...aber eben genau deshalb wohl noch ein Paradies ....eigentlich muss man wünschen, dass es noch ganz lang ein Geheimtipp bleibt !!!
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