Am Morgen des 21.Juni um 4:30 Uhr starten wir zu siebt in Cusco: Guido und Iris unsere Guides, Rocky unser Koch und die gesamte Weisserei...
... auf der Fahrt, die insgesamt 4h dauert, kauft Rocky noch frische Avocados...
... und der müde Laurin braucht noch ein paar Kuscheleinheiten...
... ca. 30 min hinter dem kleinen Andendorf Cachora, wird das Gepäck auf die Mulis umgepackt, die davor noch auf einem saftig grünen Hügel grasen durften...
... wir grasen ääähhhh stärken uns dagegen im kleinen Wasi mit Pilzsuppe und frischem Avocadosalat...
... um ca. 13:00 Uhr stürzen wir uns dann in unseren 5 Tage/4 Nächte-Trek durch die Anden...
... doch bevor es dann endgültig los gehen kann, bitten wir alle mit 3 schönen Cocablättern Patchamama (Muttererde) um einen sicheren Trail...
... und wir blasen über eine Wasserflasche in alle 4 Himmelsrichtungen unseren Atem...
... nun kann es endlich los gehen...
... wir haben einen 3 stündigen Abstieg vor uns...
... zum Teil über sehr schmale felsige Stufen...
... es zeigt sich schnell, dass die Zwerge deutlich schneller, als wir Großen den Berg "runterrennen"...
... daher legt Guido immer wieder kurze Pausen ein...
...hier überholen uns dann auch unsere Mulis mit Koch und den beiden Horseman: Sergio und Samuel...
... da wir keine richtigen Wanderschuhe haben, sondern nur Turnschuhe rutschen wir an den steilen Hängen ganz schön ab...
...schlußendlich kommen wir alle gut im ersten Übernachtungscamp an...
... Sergio und Samuel haben schon unsere Igluzelte aufgebaut und Rocky ist schon kräftig am kochen...
... um 17:00 Uhr gibt es erstmal Kaffee oder wahlweise Cocatee und Kakao mit Käsebätterteighäppchen und Guacamole, Rocky Du bist der Beste ...
... danach legen Emma und Tina noch eine Yogaeinheit ein und nach dem Abendessen ca. um 19:00 Uhr gehen wir alle schlafen...
...der Morgen beginnt mit einem Cocatee und energiereichen Frühstück mit Fruchtsalat und Amarantcrunchies...
... und um Punkt 6:30 Uhr sind wir dann auch schon abmarschbereit...
... leider hat bei Tina über Nacht Bauchgrummeln eingesetzt, fit ist anders, naja wird schon gehen...
... erstmal müssen wir runter zum Fluß...
... das sieht dann so aus...
... über diese Brücke überqueren wir den ersten Fluss...
... der Himmel ist noch total bewölkt, was sich im Nachhinein als Glücksfall herausstellen wird...
...vom Aufstieg gibt es leider keine Bilder, denn der war echt extrem... wir sind in unserem ganzen Leben noch nie so steil 7 km bergauf gestiegen, hört sich jetzt nicht viel an, aber es war echt nicht ohne...
... und Tina muß sich dann auch erstmal ablegen, wobei die Jungs, und hier besonders Nils, noch voller Energie sind...
... Iris meint im Nachhinein: die Jungs sind den Berg hoch, wie Kanonenkugeln... und Guido hat seinen persönlichen Streckenrekord gebrochen, da ihm Nils immer mit seinen Stöcken buchstäblich in die Hacken getreten ist...
... in Marampata gab es dann erstmal eine 2 stündige Pause mit Lunch...
... auch für die Pferdchen...
... gut gestärkt und ausgeruht laufen wir weiter zum Parkeingang von Choquequirao, einer Inkastadt, die mit 2000 ha wohl ein fast so großes Ausmaß haben soll, wie MatchuPicchu ( und daher Schwester zu MP genannt wird), jedoch wurde sie bisher erst zu einem 1/3-tel ausgegraben...
... vom Gateeingang, an dem man proPerson 40 US$ (die zu Renovierungszwecken eingesetzt werden) zahlen muß, erblicken wir schon die ersten Terrassen, die so typisch für diese Inkaanlagen in den Bergen sind und als Pflanzterrassen dienten...
... Choquequirao (was "Goldene Wiege" bedeutetein Name der Neuzeit) ist bisher nur über diesen Fussmarsch zu erreichen...
... allerdings soll in den kommenden Jahren eine Seilbahn vom gegenüberliegenden Bergort gebaut werden...
... wir haben es Gotts sei Dank vorher hierher geschafft...
...und als wir die Terrassen erreichen sind wir komplett allein hier...
... wir machen es uns erstmal auf der Piazza gemütlich und relaxen und lassen diese hunderte von Jahren alten Steine auf uns wirken...
... diese Ort war den Aristokraten und den Priestern vorbehalten...
... die Terrassen wurden von den Gärtnern und Landwirten bearbeitet...
... dann steigen wir hinunter zu den Lamaterrassen, ein heiliger Ort, an dem religiöse Zeremonien stattgefunden haben...
...diese Lamadarstellungen sin in den Anden etwas ganz besonderes und nur in Choquequirao zu finden, die Inkas haben die Lamas verehrt... diese Platz hat mit diesem Ausblick schon etwas mystisches...
... wir steigen wieder hinauf zur Piazza und laufen etwa 30 min zu unserem 2. Übernachtungsplatz...
... wir essen im Kochzelt: es gibt frisches Popcorn zum Kaffee und Cocatee...
... währenddessen bereitet Rocky schon wieder ein leckeres Abendessen für uns zu (was für ein cooler Typ)...
... danach versinken wir kurz nach Sonnenuntergang todmüde in unseren kuscheligen Schlafsäcken und dürfen am nächsten Morgen sogar bis 7:00 Uhr "ausschlafen" !!!




















