Sonntag, 30. Juli 2017

Colombia: bei David und Bexi in Medellin

Nach unserem Ausruhtag...
... machen wir uns heute auf, Medellin zu erkunden...
 ... leider hat das Museum für Moderen Kunst montags geschlossen...
 ..."versteckt es in meinen Augen" heißt die Message am Eingang...
 ... leider hat auch der Museumsshop zu...
 .. der diese tollen Wayuu-Taschen verkauft...
 ... sowie andere echt wunderschöne Handwerkskunst...

 ...Jörg will diese geniale Treppen-Rampen-Anlage bei einem seiner nächsten Projekte einsetzen...
 ... und diese zweischichtige vorgehängte Fassade aus Fertigmetallelementen macht sich auch gut...
...eben noch den Fisch küssen...
... und weiter geht es Richtung Innenstadt...
 ...vorbei an fast endlosen Autowerkstätten...
 ... bis zum Messegelände: Plaza Mayor, auf dem gerade die größte internationale Modemesse in Südamerika beginnt...
 ...in der Woodenbox findet der Vogue Talents Contest statt....


 ...Medellin einst bekannt für die hohe Kriminalitätsrate wurde 2012 vom Wall Street Journal zur innovativsten Stadt der Welt ernannt....
 ... dies trifft auf jeden Fall für diesen Bereich von Medellin zu...
 ... unserer Ansicht nach besonders bei den Aussenanlagen, die zum Teil richtig gut sind...

 ...unser Weg führt uns weiter zum: Torre Institutional, einem Bürogebäude ebenfalls mit einer vorgehängten Fassade aus Betonfertigteilen...
...diese verdeckt die dahinterliegende sehr einfach gehaltene Glasfassade und wirkt gleichzeitig als Sonnenschutz...
 ... Medellin wird wegen ihres ganzjährigen sonnigen und warmen Klimas: "Stadt des ewigen Frühlings" genannt...
 ... jetzt brauchen wir erstmal ne Erfrischung...
 ... und entdecken diese leckere Eisteesorte mit grünem, weißem oder Roibuschtee...
 ...wir finden diese bunten Zebrastreifen echt klasse, sollten die in Stuggi  auch mal einführen...
 ...hier befindet sich der Regierungssitz...
 ...daneben steht der ehemalige Bahnhof der Antioquia Eisenbahn...
 ...direkt gegenüber befindet sich der Parque de Las Luces=Park des Lichtes, der einst von Drogenbaronen, Kleinkriminellen und Prostituierten bevölkert war ...
...soll heute ein Platz der Begegnung sein mit 24m hohen Lichtmasten und einem Bambushain mit Wasserspielen...
... in diesen Gebäuden befand sich das Hauptquartier des Drogenbarons: Pablo Escobar, einer der wohl berüchtigten Drogenbarone der Welt, er soll mit seinem Kartell bis zu 10 Tonnen Kokain in die USA ausgeflogen haben mit nur einer Lieferung...
 ...heute befindet sich in den alten Markthallen das Bildungsministerium...

 ... entlang der Fussgängerzone, die leider komplett mit Ramschläden gepflastert ist kommen wir zum Platz mit den unproportionierten Botero-Bronzefiguren...
... die wirklich lustig anzusehen sind...



...Dame von vorne und von hinten...



...von hier aus lassen wir uns zum Botanischen Garten fahren...


 ... in dem Tina eine architektonisch interessante Dachkonstruktion ausfindig gemacht hat...
 ...das Orquideorama, einer Holzdachkonstruktion das eine Verbindung von Architektur und lebenden Organismen darstellen soll...
... von den Architekten Plan B ...
... Laurin kümmert sich derweilen um eine Schildkröte, die unbeschadet ihren Weg ins Gebüsch finden soll...
...geschafft ;-)...
 ... und Jörg hat ein nettes Restaurant im botanischen Museum ausfindig gemacht, so hat halt bei uns jeder sein Themengebiet :-)...
 ... das In Sito...
 ... in einem luftdurchfluteten Raum...
... genau das Richtige, denn draußen sind über 30 Grad...
... und das Essen ist echt WOW...
... besonders auch die Nachtische findet Laurin...
 ...Death for Chocolate Tarte...

 ... auf dem Weg zum Ausgang treffen wir auf zahlreiche Gartenbewohner...
 ... im Gegensatz zu Galapagos sind die Iguanas hier deutlich größer und grün anstatt schwarz ...
 ... lustig finden wir diese Bäume mit ihren gurkenähnlichen Früchten...
 ... und diese Papageienblumen oder Strelitzien wachsen hier in ganzen Büschen...
... direkt gegenüber vom Botanischen Garten befindet sich der Parque de los Deseos...
 ... wieder mit einer recht guten Aussenanlagenplanung...
... dieser Platz ist sehr belebt und man hat das Gefühl, dass er von der Bevölkerung sehr gut angenommen wird...




 ... mit cooler Sitzbankliege...
 ... mit dem Taxi, das hier gerade mal ein paar Cent kostet...
 ... lassen wir uns durch die ganze Stadt zurückfahren zu unserem Mietauto...
 ... da Davids Haus sich ca. eine halbe Stunde auf dem Berg befindet...
 ...nochmal ein Blick zurück auf die Stadt...
 ... die zu großen Teilen aus Kinkermauerwerksgebäuden besteht...
 ... oben auf den Hängen befinden sich die Armenviertel, die jedoch durch Seilbahnen und riesige Rolltreppenanlagen gut an die Innenstadt angebunden sind...
 ... nicht nur in die Infrastruktur sondern auch in die Bildung wird hier viel investiert...
 ... am nächsten Tag treffen wir uns mit David und Bexi, unseren Airbnb-Vermietern, im Oci zum Mittagessen...
 ... leider spricht Bexi kein Englisch, aber David erzählt uns viel über Medellin, seine Kindheit, die Zeit in der Pablo Escobar noch herrschte und die politische Situation heutzutage, mit sehr überraschenden Erkenntnissen...

...danach fährt David mit uns noch auf einen Hügel in der Stadt: Pueblito Paisa...


                                      

 ... auf dem die Nachbildung eines typischen Antioquias Dorfes aus dem 20. Jhd. steht...
 ... mit Kapelle und den typischen Wohnhäusern...




 David läd uns hier noch auf einen Tee ein und so werden aus Vermietern wieder mal Freunde...
 ...wir wünschen den beiden viel Glück und würden uns über ein Wiedersehen vielleicht in Europa (David ist auch Architekt und fährt jährlich zur Messe nach Mailand) riesig freuen...
 ... mit zwei weiteren südamerikanischen Freunden auf unserer Reiseliste fahren wir an diesem Abend glücklich zurück in unser Hideaway hoch oben auf dem Berg ! 










Costa Rica: Abschluss im Yogaretreat