Dienstag, 20. Juni 2017

2. Tag Uyuni: Kakteen und Knochen

Mit unseren 3 dicken Decken haben wir dann alle prima geschlafen...
 ...mit einem leckeren Frühstück starten wir gemütlich am nächsten Morgen um 9.00 Uhr in den Tag und schauen zuerst eine Stelle an, an der Salz gewonnen wird. Das Wasser hat hier einen extrem hohen Gehalt an Lithium (ein Thüringer Unternehmen soll mit der Gewinnung diese Lithiums in Reinfom im nächsten Jahr beauftragt werden) ...
 ... ganz in der Nähe, das freut besonders unsere Kids,schauen wir uns eine Gegend an, in der der kommende Star Wars-Film gedreht wurde ( zwar nur 5 sec. davon, aber immerhin)...
... die Salzkruste sieht an dieser Stelle besonders schön aus, wie wir finden...
 ... Laurin, the last Jedi...
 ...die Isla Incahuasi (Haus der Inkas) ist eigentlich eine der Touristenattraktionen der Salzwüste und ein echtes "Must", die Insel ist voller riesiger Kakteen...
...die Kakteen wachsen pro Jahr wohl 1cm, manche Kerlchen sind hier bis zu 5m hoch...
 ... wir lassen mal wieder die Drohne drüberfliegen (Video kommt am Ende)...
 ... wir treffen dort eine tschechische Familie (3 Kinder), die seit 7 Jahren auf Reise ist, sie wohnen immer mal wieder für ein paar Monate an einem Ort, um Geld zu verdienen und reisen dann weiter solange das Geld reicht, dann werden sie wieder seßhaft...
...Huascar hat uns Lunch auf der Insel bestellt und wir freunden uns gleich mit dem Inselhund an...
 ... als kleiner Verdauungsspaziergang laufen wir auf den Gipfel der Insel und schnaufen alle wir wild, die Höhe von 3600m macht uns beim Atmen ganz schön zu schaffen (gutes Training für unseren Trail in Peru)...
... wir manch andere hinterlassen auch wir ein Steintürmchen...
...wir werden immer wieder darauf aufmerksam gemacht die Stacheln nicht anzufassen, sie sind hart wie Stecknadeln und extrem spitz...
 ... auf dem Weg nach San Juan (unserer 2. Unterkunft) schauen wir eine Höhle an, die vorwiegend aus Kalziumgestein besteht, die Struktur sieht tatsächlich aus wie Knochen...
 ... wir krabbeln zum Teil auf allen Vieren durch Löcher, die im Durchmesser nicht viel mehr wie 1m groß sind...
... die Lamaherden werden von ihren Besitzern durch bunte Wollbändchen um die Ohren und den Hals gekennzeichnet...
 ... uns gefällt das deutlich besser wie Brandzeichen bei sonstigen Weidetieren...
 ... vor allem leuchten die Farben so schön in dieser kargen Landschaft...
 ... der Höhlenwächter durfte ein Stück auf Huascars Jeep hinten drauf mitfahren, das hat den Kindern natürlich gefallen und nun wollen sie auch...
 ... in San Juan zeigt uns Huascar einen Friedhof: Necropolis, er besteht aus hohlen Korallenblöcken(die einst mal unter Wasser waren) in denen die Aymaras zwischen 1250-1450 n.Chr. ihre Toten bestattet haben...
... die Toten wurden in Embryostellung  begraben und mit Utensilien wie Krügen, Töpfen  u.s.w. als Grabbeigaben ausgestattet...
...durch die hohe Trockenheit sind die Mumien noch relativ gut erhalten und sogar Textilreste sind noch erkennbar...
...es ist spannend, aber zugleich auch irgendwie gruselig durch die einzelnen Löcher die Gerippe der Toten anzuschauen...

...im 2.Salzhotel in San Juan angekommen gibt es erstmal heißen Tee, die Temperaturen ziehen schon wieder an, und vor dem Abendessen werden feste die Bilder in die Tagebücher gemalt...
...sie zeigen den atemberaubenden Sternenhimmel vom Vorabend ,mit der Milky Way !






Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Costa Rica: Abschluss im Yogaretreat