Dienstag, 22. August 2017

Colombia: bei Lothar in der Bahia Lodge

Samstagmorgen 5. August brechen wir um 8.00 Uhr im Fenix auf und machen uns auf unsere lange Reise nach Capurgana (direkt an der Grenze zu Panama)...
 ... erstmal werden wir mit dem Boot von den Managern des Fenix wieder zurück nach Cartagena gebracht
 ... weiter geht es mit einem Großraumtaxi begleitet von einer kolumbianischen Großfamilie ( wohl deren Samstagsbeschäftigung) 5 Stunden Richtung Necocli...
 ... dort checken wir für eine Nacht im Hotel Palma Real (dem wohl Besten am Platz) ein...
... der Hotelmanager (der Herr im Bienenoutfit) beherbergt und bewirtet uns wirklich auf´s freundlichste, immer wieder beeindruckend wie wir, ohne ein Wort Spanisch zu sprechen, von den Einheimischen aufgenommen werden...
... am nächsten Morgen werden wir dann um 6.00 Uhr von einem Art Tuctuc zum Fährhafen gebracht...

 ... am Ticketstand gibt es ein kurzes Durcheinander, da wir wohl nicht auf der Fahrgästeliste stehen...
 ... doch schlußendlich sitzen wir dann fast in erster Reihe im Speedboot Richtung Capurgana...
... wohin es keine Strasse gibt und man nur mir dem Boot hin kommt...
... am Anlegesteg dort herrscht ein einziges Durcheinander...
 ...aber irgendwie finden wir unser Boot...
 ... mit Pinjo unserem Bootsführer...
 ... der uns in einer 15 minütigen Bootsfahrt zur Bahia Lodge bringt...
 ... mit der Schubkarre voll Gepäck geht es über ein riesiges Gelände ...
 ... zu Lothar´s wundervoll hergerichteten Anlage...
 ... wir bekommen 2 Zimmer im größten Haus mit Blick auf´s Meer ...
 ... wir fühlen uns mal wieder sofort wohl...

 ... die Kindlein erkunden gleich das Gelände...
 ... und treffen auf einen Mitbewohner: einen Giftpfeilfrosch...
 ... die Jungs freuen sich über die Sandelsachen von Lothar´s 3-jährigen Tochter, sie hingegen ist wenig amused ....
 ... zum Lunch gibt es eine superleckere Fischsuppe mit Reis und Süßkartoffeln...
... wir verbringen einen ruhigen Nachmittag und Abend nach dieser Mammut -Anreise...
... die unser Reiseleiter Jörg wiedermal sensationell organisiert hat...
 ... am nächsten Morgen genießen wir unser Frühstück bei Meeresrauschen....
 ... und richten uns danach mit unseren Hängematten im paradiesischen Garten von Lothar ein...
 ... da wir kein Internet haben, kommen wir endlich dazu unsere Bücher zu lesen ;-)...
 ...und immer wieder haben wir einige Minuten, in denen wir uns mit Lothar unterhalten können...
 ... einem Deutschen, der vor 20 Jahren seine Sachen in Deutschland gepackt hat und nach Südamerika ausgewandert ist: erst Bolivien, danach eröffnete er ein Hotel in Venezuela und zur richtigen Zeit fand er dieses Anwesen an der Grenze zu Panama, das er nun seit fast 10 Jahre führt....
 ... es ist wirklich mit viel Liebe zum Detail hergerichtet und von ihm selbst erbaut...
 ... und alles ist sehr gepflegt, wie man es eben in Deutschland kennt ( was er nun bestimmt nicht gern hören wird)...
 ... in diesem 2-geschoßigen Holzhaus wohnt er mit seiner unglaublich netten kolumbianischen Frau und seiner kleinen Tochter...
... er ist 67 Jahre ( was man ihm nicht ansieht, wie wir finden) und will in 1-2 Jahren Kolumbien verlassen und nach Panama oder eventuell Deutschland weiterziehen...
... solche Geschichte faszinieren uns immer und zeigen eigentlich, dass ein Leben auch anders laufen kann, wie ein 9-to-5-Job mit geregeltem Einkommen im eigenen Häuschen in Deutschland mit Kindern im entsprechenden Alter ;-)....
 ...wir alle genießen diese Tage sehr in Lothar´s kleinem Paradies am "Ende der Welt"...

 ... und es bleibt viel Zeit, um die vielen Bilder in die Tagebücher zu malen, die man in seinem Herzen trägt, wie bei Nils der Paragleider in Lima...
... und besonders die Abende sind hier wirklich wunderschön...
... die Tische werden liebevoll mit frischen Blumen eingedeckt...
 ... und man schaut auf´s Meer über das der Abend hereinbricht...
 ... und sobald es dunkel wird liegen wir dann auch schon in unseren Bettchen und werden vom Rauschen des Meeres in den Schlaf gebracht...
 ... ein Leben mit dem Rhythmus der Natur ...
 ... am nächsten Morgen zeigt uns Lothar seinen Garten...
 ... auf den Tisch kommt was der Garten und das Meer hergeben...
 ... die Kinder entdecken eine Blattschneidearmeisenstrasse...


 ...und am letzten Tag müssen wir uns nach Capurgana aufmachen, um uns von Kolumbien abzumelden...
 ... da es am nächsten Tag weiter geht Richtung Panama geht...
... im Örtchen kommen wir jedoch nicht an diesem Stand mit wunderschönen Perlenarmbändchen vorbei  und bis auf Jörg darf sich jeder eins (für 3 $)  aussuchen...
 ... Capurgana besteht fast nur aus Backpackerhostals...
 ... klar hierher verirrt sich kein Luxustourist bei der Anreise...
 ... die Bars sind farbenfroh und kreativ einfach...

 ... uns gefällt´s jedenfalls...
... lustig ist, wenn das Wand-Tatoo zum T-Shirt passt...

 ... nachdem wir den Ort verlassen haben wandern wir durch kleine Wäldchen mit wilden Pferden...
 ...in denen wir auf gefährliche Kurven aufmerksamgemacht werden...
 ... vorbei an schwarzen Katzen, die was mystisches haben...
 ... durch Palmengärten...
 ... über Jumpplattformen ;-)...
 ... immer dem Ruder entlang...
 ... direkt am Meer ...
 ...mit seiner tosenden Gischt...
 ... und exotischen Blüten...
 ... vorbei an Scubadivehostals...

 ... mit märchenhaften Wandgemälden...
 ... und Hühnerfamilien...
 ... wer will kann auch campen...
 ... zurück in die Bahia Lodge, leider ist der Pool noch nicht eingelassen...
 ... 3 ruhige Tage, die für uns sehr speziell , aber auch sehr beeindruckend waren, gehen zu Ende ...
... wir möchten Lothar und seiner Familie danken für die Zeit, die wir in seinem kleinen Paradies verbringen durften und Ihm viel Glück für die Zukunft wünschen !






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