Mittwoch, 2. August 2017

Colombia: kunterbuntes Guatapé und schwarzer Peñon

Zirka 2 Autostunden von Davids Haus entfernt befindet sich der Ort Guatapé...
... ein kolumbianisches Örtchen wie aus dem Bilderbuch, so hatten wir uns Kolumbien vorgestellt...
... mit seinen bunten Häusern, die im Sockelbereich mit reliefartigen Bildern geschmückt sind...
....die Farben sind liebevoll aufeinander abgestimmt...
 ...und die Bilder sind zum Teil fröhlich mit Schäfchen und Blümchen...
... und andere spiegeln sie lustigen Alltagssituationen des Dorfes wider...
 ...und wenn sich dann noch so ein süßer Knirps in die Schäfchen einreiht ist der Anblick wirklich allerliebst...
 ... jedes Häuschen hat seine ganz eigene Farbzusammenstellung, aber irgendwie passen alle zusammen wie ein absichtlich entworfenes Ensemble zusammen...
 ... manche stimmen sogar die Farbkombination der Fenster mit den Fensterläden und den Gittern davor ab...
 ...dann entdecken die Kinder eine Creperie, die von einem Franzosen geführt wird... 
 ... und obwohl es erst halb zwölf ist und wir spät gefrühstückt haben bestellen wir ein Crepe nach dem anderen, da sie einfach köstlich schmecken und pro Stück nur 1,50€ kosten...
 ... in der gegenüberliegenden Bäckerei gibt es noch einen dieser Kugelkaugummiautomaten, die es in unserer Kindheit auch an jeder Ecke gab, auch hier schlagen wir zu ;-)...
... die Menschen dieses Dorfes strahlen eine Zufriedenheit aus und lächeln einen freundlich an...
 ... naja bei soviel Farbe kann man wohl gar nicht trüb dreinschauen...

 ... auch die Minitaxis sind kunterbunt und mit Bildern von allerlei Heiligen beklebt...
 ... wir sehen des öfteren Menschen, die in Restaurants vor dem Essen beten und sich danach die Hände reichen...
 ... fast jedes Häuschen hat hier seine eigenen Pflanzkübel in Form von Hängepflanzen, oft farblich auf die Fassade abgestimmt...
... dann fahren wir zur zweiten Sehenswürdigkeit in dieser Gegend: dem Peñon  einem 220m hohen, fast schwarzen, abgerundeten Felsen, der ähnlich wie der Zuckerhut in Rio als Monolith in der Gegend rumsteht...
 ... leider sehr touristisch und so entscheiden wir uns ihn nur von unten zu betrachten und mit der Drohne hochzufliegen...


 ... umgeben ist das Ganze von einem riesigen Stausee, der die Landschaft hier fast skandinavisch wirken lässt...
 ... und die kleinen Inseln, die so entstanden sind werden zu Luxuswohngegenden mit eigenem Bootsanlegeplatz...
 ...auf einer dieser Inseln hatte auch Pablo Escobar seine Ville mit 35 Angestellten, in der er seine Gäste unterbrachte, diese wurde 1991 durch das konkurrierende Kali-Kartell zerbombt, zwei Jahre bevor 1993 Pablo selber in Medellin von der Polizei erschossen wurde  ...

...mitten im Stausee befindet sich eine Boje mit Kreuz, die an das überflutete Dorf El Pañol erinnern soll, dieses Dorf wurde ohne Zustimmung der Bewohner einfach überflutet und 22 ältere Menschen, die ihre Häuser nicht räumen wollten sind dabei ertrunken ...
von daher schöne Seenlandschaft mit dunklem Geheimnis !






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