Unser heutiger Tag beginnt erstmal mit einer Stunde Schlange stehen und auf den Bus warten und Guido besorgt uns unterdessen das Busticket und unsere Lunchboxes...
...der Bus fährt ca. 30 Minuten und als wir um 6.30 Uhr oben ankommen liegt alles noch im Nebel...
... was dem Ganzen eine wahnsinnig mystische Stimmung verleiht...
... dazu kommt noch, dass uns Guido erst in den unteren Teil führt (entgegen der vorgeschriebenen Laufrichtung) und wir fast komplett alleine hier im Bereich der heiligen Stätten sind...
... dann hebt sich der Nebel immer mehr und die ersten Sonnenstrahlen fallen auf Machu Picchu...
... die Terrassen, die auch hier zur Versorgung mit landwirtschaftlichen Produkten dienten, sind extrem steil...
... wiedermal sind wir schwer beeindruckt von der präzisen Bauweise und der Größe der einzelnen Mauerwerkssteine...
...es ist schon unglaublich, wie solche Mauern ohne jegliche Maschinen sondern nur von Menschenhand geschaffen werden konnten...
auch MachuPicchu hat verschiedene Stätten auf bzw. in welchen verschiedene Götter angebetet wurden...
... und als Guido hier eine Art kurzes Dankesgebet spricht, kullern ihm plötzlich die Tränen und ein paar von uns mit, so emotional ist die Stimmung und wohl auch das gemeinsam Erlebte die letzten Tage...
... dieser Stein symbolisiert die Berge...
... Guido erklärt uns, dass die Mauern der Inkas selbst heftige Erdbeben überstanden haben...
... und dies wohl damit zusammenhängt in welcher Positionierung die großen und kleinen Steine angeordnet wurden....
...die Nischen in den Häusern dienten als Regale bzw. Schränke...
...die Stufen wurden zu einem Teil direkt aus dem Fels gehauen und zum anderen Teil gefertigt...
... in diesem Bereich wohnten und dienten junge Mädchen in den heiligen Stätten, es wurden nur die hübschesten ausgewählt...
... diese "Gefäße" waren mit Wasser gefüllt, um sich bestimmte Sternkonstellationen als Spiegelung auf den Boden zu projizieren ...
... langsam füllt sich die Anlage...
... Guido zeigt uns noch die heilige Stätte des Kondors : er nannte uns ja auf dem Trail seine Groupo Condor ...
...das ist der das ist der Kopf und das der
linke Flügel rechte Flügel
... danach verlies er uns, um mit dem Zug nach Cusco zurückzufahren...
... und wir verspeisten ein Teil unserer Lunchboxen als Frühstück...
... Guido empfahl uns auf den gegenüberliegenden Berg zu steigen...
... um die gesamte Anlage nun in der Sonne von oben betrachten zu können...
... wir laufen ca. 45 Minuten diesen Weg hinauf zum Sonnentor...
... und blicken immer wieder zurück...
... oben angekommen wird uns erstmal das Ausmaß der gesamten Anlage bewußt, denn dieses Sonnentor gehört eben auch noch dazu...
... übrig geblieben sind davon leider nur ein paar steinerne Säulen...
... auf dem Abstieg stolpern wir über diesen Stein...
...als wir uns einen Platz für´s Lunch suchen wollen...
... kommen wir an der Lamawiese vorbei...
... hier ist natürlich an essen ohne Mitesser nicht zu denken...
... und so genießen wir einfach den Ausblick mit Lamas...
... und da wir einfach nur da sitzen kommen sie immer näher an uns ran...
... leider ist mittlerweile die gesamte Anlage brechend voll...
... und um MatchuPitcchu in schöner Erinnerung zu behalten, treten wir mittags um halb eins den Rückweg an und entscheiden uns für ein ruhiges Mittagessen unten im Städtchen von Aguas Calientes.
Auf MatchuPicchu ging es uns wieder so wie schon so viele Male (z.b.auch Ayersrock)....hundertmal auf Bildern gesehen, aber wenn man selber dort steht, packt einen diese Faszination und man wird innerlich ganz ehrfürchtig vor diesem wirklich unbeschreiblichen Anblick und dieser Energie und Begeisterung die man dabei erfährt !












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