Als wir am Morgen des 4.Juli in Lima ankommen, sind wir etwas perplex, wie hier die Taxis aussehen. Nach der Fahrt vom Flughafen zu unserem Airbnb in San Isidro wird uns dann auch klar warum...
...wir wohnen im Apartment von Janine einer Fotografin aus Lima, die zu der Zeit gerade in Tibet weilt, wir werden jedoch sehr freundlich von ihrem Onkel (einem Weltenbummler aus Frankreich) begrüßt...
... das Haus liegt direkt an der Steilküste zum Meer, die sich über ganz Lima zieht...
... ein traumhaftes Paraglidingrevier, das wir direkt vor unserem Fenster beobachten können...
... Janine meint, wir könnten einfach vom Apartment aus losmarschieren und die Gegend erkunden...
... was wir dann auch machen, und nach ein paar Metern stolpern wir ins erste kulinarische Highlight...
...Ana Avellana: einer kleinen Konfiserie mit herrlichen Kuchen und Törtchen...
... und einer heißen Schoki, die wir uns selber aus einem riesigen Bollen Schokolade anrühren dürfen...
... 50 Meter weiter erreichen wir dann auch den ersten Tipp von Janine: das El Mercado...
... nachdem uns dann dieser freundlich lachende Kellner die Karte zum "mal" reinschauen bringt...
... bekommen wir nach unserem süßen Cafebesuch unheimlich Appetit auf Fischtapas...
... das Ganze beginnt mit gratinierten Jakobsmuscheln ( danach haben wir vor lauter genießen das fotografieren vergessen)...
... auf dem Nachhauseweg kommen wir an einem der zahlreichen wundervollen Blumenläden vorbei...
...und direkt vor unserem Haus erleben wir einen, zu dieser Jahreszeit eher seltenen, Sonnenuntergänge...
...mit Paraglider...
...am nächsten Morgen geht es dann zum nächsten Tipp von Janine: das Museo Larco, ein Museum über die vielen Kulturen, die es ab 8000 v.Chr. in Peru gab, die Inkas sind erst 1300-1532 n.Chr. aufgetaucht...
...das ganze Museum ist mit diesen blühenden Büschen eingewachsen...
... Rafael Larco Hoyle schaffte im Alter von 25 Jahren dieses Museum mit ca. 40.000 Objekten...
... vor allem Keramiken, an denen man die einzelnen Kulturen anhand der Formen der Gefäße den Jahreszahlen zuordnen kann...
... die Schlange als Symbol der Unterwelt und des Todes, die Raubkatze als Symbol der Erde und Menschheit und der Vogel als Symbol des Himmels und der Götter spielten eine wichtige Rolle...
... wobei Manche ( Emma und Nils) völlig fasziniert versuchten diese einzelnen Symbole in den Exponaten wiederzufinden, probierten Andere (Laurin) lieber die jeweiligen Sitzmöglichkeiten aus ;-)...
... faszinierend auch der "Kalkulator" in Form von Stricken mit Knoten, der zur Erfassung von Verwaltungsdaten angewandt wurde...
...sowie die Totentücher, in denen die Leichen eingewickelt wurden und auf denen Raubkatzen mit schlangenförmigen Körpern und Kolibris abgebildet waren...
...dieser Poncho wurde aus roten, gelben und blauen Vogelfedern gefertigt...
... auch die Metallarbeiten, wie diese Schale waren für ihre Zeit reine Meisterwerke...
... der Totenkult zu diese Zeit hat uns auch schwer beeindruckt...
... hinter diesem Beerdigungsmumienballen verbirgt sich der Körper eines 5-jährigen Kindes...
... höher gestellte Persönlichkeiten, wie Priester oder Sippenanführer wurden nach ihrem Tod mit goldenen Kronen, Nasenringen, Brustschildern...
... und solchen Ohrlochstöpseln ausgestattet...
...keine Ahnung wie lang die gebraucht haben, um ihre Ohrlöcher soooooo auszudehnen, Emma ist jedenfalls etwas fassungslos...
...je mächtiger die Herrscher, desto prächtiger der Totenschmunk...
... danach besuchen wir für die Jungs das eigentliche Highlight: das museumseigene Restaurant Larco...
...wundervoll in einem Innenhof gelegen...
... und mit antiken Holzmöbeln und Stoffen ausgestattet...
... wir müssen erstmal eine halbe Stunde auf einen Tisch waren, da wohl alles reserviert ist...
... zum Essen entscheiden wir uns wieder für viele kleine Vorspeisen...
... danach schauen wir uns den Stadtteil: Barranco an, das zur Zeit angesagte Viertel...
... im Dedalo, einem Konzeptstore mit jungen peruanischen Designern, bekommen die Jungs neue T-Shirts (auf so ner Reise geht doch einiges kaputt oder verloren)...
... und Tina bekommt Alpakawolle (mal sehen was daraus mal wird ???)
...schade, dass man in Deutschland keine Hüte trägt, wie z.B. in Argentinien, daher muß der leider da bleiben ...
... danach besuchen wir das beste Hotel der Stadt: das Hotel B...
... nur auf einen Kaffee...
... und einen Basilisco...
... tolles Hotel, leider zu teuer für uns...
Lima ist so anders wie das bisherige Peru, aber uns gefällt es supergut !
















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