Am nächsten Morgen starten wir dann unsere Biketour um 9.30 Uhr...
...wir wollen zum Muno de las Logrimas...
...am Einstieg werden wir erstmal darauf hingewiesen, langsam zu fahren, da Iguanas kreuzen...
...trotz Mountainbikes sinken wir mit den Rädern immer wieder im Sand ein...
...diese Vögel gefallen uns fast am Besten, irgendwie sehen die aus wie Dracula...
... das Wetter ist hier entgegen der Wettervorhersage ganz genial: Sonne und angenehme 23 Grad...
... der Weg führt uns erst eine ganze Weile am Stand entlang, der menschenleer ist...
... die Jungs hätten große Lust sich in die Wellen zu stürzen, allerdings ist das Wasser hier mitten im Pazifik echt kalt...
... und fahren durch eine Art Kakteenwald...
...und plötzlich entdecken wir die erste sich in freier Wildbahn bewegende Riesenschildkröte...
... sie zieht schnell den Kopf ein..
... und beäugt uns misstrauisch...
... kurz darauf die Nächste, die sich auch gleich von dannen macht...
... und diese die jedoch gemütlich weiter frisst...
... wir hatten erst den Schildern:"Don´t feed the turtle" keinen Glauben geschenkt und nicht gedacht, dass wir je eine sehen werden...
... am Ende unserer Radstrecke stehen wir vor der Mauer der Tränen...
... die zwischen 1946 und 1959 von Häftlingen der amerikanischen Strafvollzugscolonie gebaut wurde und viele das Leben kostete...
... die Vegetation ist eine Mischung aus Kakteen, Büschen und kleineren Bäumen...
... diese Struktur kennen wir schon aus der Uyunisandwüste...
... und diese Bäume mit ihren "Bärten" sind uns von der Andentour bekannt...
... hier können wir auch die garnicht scheuen Darwinfinken beobachten, die je nach Klima ihre Schnabelform evolutionär anpassen...
...oben auf dem Muro de las Lagrimas haben wir eine traumhafte Aussicht auf den Pazifik...
... hier hatten die Amerikaner während der Straffkoloniezeit eine riesige Radaranlage...
... schon ein unglaubliches Gefühl so Mitten im Pazifik kurz unter dem Äquator zu sitzen...
... der Abstieg führt uns über diese traumhaften Lavasteinstufen, die wir genauso gern auch in Deutschland in Projekten einsetzten würden...
...wenn man diese Weggefährten von Momo eine Weile beobachtet...
... fängt man wirklich an die Dimension: Zeit zu überdenken und man möchte sich gern von ihrer Langsamkeit, die etwas Majestätisches und Erhabenes hat, anstecken lassen...
... immerhin können diese Wesen zwischen 150-175 Jahren alt werden, ob das an der Langsamkeit liegt ???
... ernähren tun sie sich von für uns giftige Äpfelchen...
... auf dem Rückweg gibt es einen Abstecher in einen Mangrovenwald...
... mit glasklarem Wasser, das zum Reinspringen einläd...
... wieder in Meernähe überfahren wir fast diese Iguanas...
... unglaublich wie sich hier im Gegensatz zu sonstigen Gegenden die Tierwelt völlig selbstverständlich neben dem Menschen bewegt...
... den Tag beenden wir, wie gestern auch, in unserer Lieblingsstrandbar...
... heute im Hochsitz...
... mit Ausblick...
.. Jörg überlegt sich, dass sein Tragwerksplaner diese Konstruktion so nie genehmigt hätte...
... wir halten es nach Darwin:
"Einstellung ist der Unterschied zwischen einem Martyrium (qualvollen Erleiden) und einem Abenteuer "
... in diesem Sinne: "gehen trinken wir" ;-)













Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen