Dienstag, 4. Juli 2017

Peru: Hot Springs und Kaffeeexperience in Santa Teresa

Am Abend des 25.Juni schlägt Guido vor, quasi als Abschluss unseres Trails, in die Hot Spings von Santa Teresa zu springen....
 ... das Bad besteht aus 4 Becken, die immer kleiner, aber auch immer wärmer werden, das letzte hatte zwischen 38 und 40 Grad, also Badewanne und für unseren Beinmuskeln, die nun 4Tage echt hart gearbeitet haben, genau das Richtige.
 Am nächsten Morgen nimmt uns Freddy (unser Herbergsvater) vor dem Frühstück mit auf eine Kaffee-Experience, wir dürfen unseren Frühstückskaffee selber pflücken, rösten und aufbrühen...
 ... zuerst lernen wir den Unterschied zwischen den kleineren, jedoch voller behängten Robusto-Kaffeebüschen...
 ... und den größeren,deutlich weniger behängten, aber dafür hochwertigeren Arabica-Kaffeebüschen kennen...
... Emma bekommt einen Sammelsack und wir fangen alle fleißig an Arabica-Kaffeebeeren zu sammeln....
 ... damit wir bis zum Frühstück durchhalten, gibt es für jeden eine Banane frisch vom Strauch...
 ... was für ein Genuss...
... allerdings hätten wir fast diese Riesenraupe mitgepflückt, die wohl sehr giftig ist ( Abenteuer schon vor dem Frühstück)...
... diese pralle Avocado nimmt Freddy uns auch für´s Frühstück mit...
 ... und beim ausgraben der Yuca-Wurzel, treffen wir auf ein paar Erdnüßchen...
 ... Nils ist dann unsere Yucawurzel-Ernter...
 ... Freddy spaltet, den Stamm der oberhalb der Erde wächst in zwei etwa 10cm große Stücke, nennt sie Tina und Jörg, und pflanzt sie nebeneinander wieder ein, daraus entstehen nun neue Yucawurzelkinder ;-)...
 ... die gesammelten Kaffeebeeren werden in dieser Maschine zu Schalen und Kaffeebohnen getrennt...

 ... die Bohnen sind dann erstmal total glitschig...
 ... und müssen 5 bis 6 Tage in der Sonnen trocknen...

 ... die getrockneten Kaffeebohnen werden in Tongefäsen über offenem Feuer mit Zucker geröstet...
... währenddessen zeigt uns Freddy ganz stolz, dass die Kaffeekooperative, für die er arbeitet, in die ganze Welt Kaffeebohnen exportiert und sogar Starbucks zu ihren Kunden gehört...
 ... seine Frau Ester lässt uns an den gerösteten Bohnen riechen, was für ein unglaublicher Duft, glaub wir rösten unsere Bohnen ab jetzt auch selber...

 ... dann mahlen wir unseren Kaffee...


 ... die Zwerge sind so begeistert, dass sie nun auch Kaffee zum Frühstück trinken wollen...
 ... Freddy erzählt uns, dass es in dieser Gegend völlig normal ist, dass auch Kinder Kaffee trinken...

 ... und so probieren die drei den ersten Kaffee ihres Lebens...

 ... dazu gibt es Banane und Yucawurzel mit Guacamole ( einer Avokadopaste)...
... mit frischen Spiegeleiern...
 ... selten ein so sagenhaft frisches Frühstück mit allen Sinnen genossen...
 ... und da wohl auch Freddy seinen Spaß mit uns hatte, bekommen wir von Ihm seine eigene Kreation: Flor de Café geschenkt...
 Freddy zeigt uns noch seine Meerschweinchenzüchtung, die zu besonderen Festivitäten z.B. Geburtstagen geschlachtet werden, in Peru eine absolute Delikatesse...

 ... wir entscheiden uns jedoch zum Mittagessen für Forelle ;-).....

 ... danach werden wir mit dem Taxi zur Zugstation: Hidroelectrica gefahren
 ... wir tragen uns für den MachuPicchu-Nationalpark ein...


 ... und warten im Schatten mit den anderen Reisenden auf den...

 ... wir sind immer ganz beeindruckt, was die peruanischen Mamas so alles auf ihren Rücken rumtragen...
 ... die Zugfahrt nach Aguas Calientes (bzw.MachuPicchuPueblo) dauert ca. 1h, man kann das auch laufen, wir haben viele Traveller neben den Zuggleisen gesehen, aber wir sind die letzten Tage genug gelaufen ;-)


 ... man fährt durch eine dschungelartige Landschaft um den Berg, auf dem die MachuPicchu-Ruinen sind herum...
 ... am Abend wurde für uns ein Tisch  im Treehouse-Restaurant reserviert das genau unsere Lebensmotto teilt ...
... danach gehen wir gleich ins Bett, denn für unseren morgigen MatchuPicchu-Tag heißt es um 4.00 Uhr aufstehen !


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