Am Abend des 26.Juni (unserem MachuPicchu-Tag) fahren wir noch mit dem Perurail nach Ollantaytambo, einem Dorf im geheimen Tal der Inkas. Wir befinden uns immerhin noch auf 2800m...
...wir wohnen in 2 Zimmern des 2. Airbnbs von Nic und Bill (bei denen wir auch schon in Cusco genächtigt haben)...
... Martha unsere Herbergsmama versorgt uns mit köstlichem Frühstück und wir genießen nach den vielen Erlebnissen der letzten Tage die himmlische Ruhe hier im geheimen Tal ...
.. mit wundervoll gepflastertem Innenhof...
... und einem blühenden Garten...
... mit Blick auf die Inkaruinen:Pinkuylluna...
... die Einheimischen tragen ihre traditionellen Trachten nicht nur für Touristen...
... sondern tatsächlich aus Überzeugung ihrer Tradition und Herkunft...
... wir lieben die Hüte der Mamas...
...und ihre dunklen am Ende zusammengebundenen Zöpfe ( egal wie alt die Damen sind, keine ist ergraut... wäre mal eine Forschung wert ...)
... die voluminösen Röcke, meist mit Lamaleggings drunter...
... diese verkauft Weizen für den typischen Inkadrunk: Chicha...
... manchen tragen hier auch noch ihren wundervollen Kopfschmuck...
... das ganze Dorf ist mit demselben Sandsteinen gepflastert und gemauert, so dass ein harmonisches und ruhiges Bild entsteht...
... überall laufen wilde schmusebedürftige Hunde rum...
... auf den Grundstücksmaueren wachsen wildwütig Kakteen...
... zum Teil riesig, mit bunten Früchten (die im Übrigen sehr gesund sind)...
... in den Hofhäusern halten die Einwohner ihre Meerschweinchen, die als Delikatesse zu bestimmten Ereignissen ( Geburtstag, Hochzeit...) geschlachtet und frittiert verspeist werden (nein wir haben die süßen Dinger nicht probiert)...
... das ganze Dorf ist von Bergen umgeben, in denen man traumhaft wandern könnte...
... leider sind wir gerade etwas "fußfaul"...
... und schauen uns das Ganze lieber von unten an...
... direkt am Bahnhof gibt es ein leckeres Hotelrestaurant...
... mit gutem Café...
... ruhigem Innenhof...
...in dem sich auch die Zimmer befinden...
... da würden wir evtl. das nächste Mal Station machen...
Mitten im Städtchen gibt es eine kleine Schokoladenmanufaktur...
... die alles Mögliche aus Schokolade und Schokobutter herstellen...
... die machen sogar aus den Kakaoschalen Tee...
... wir entschließen uns kurzerhand einen 2 Stündigen Schokoworkshop zu machen...
... erstmal erfahren wir alles über die Frucht, z.B. daß diese direkt am Baumstamm wachsen...
... über die Klimazone in der die Kakaopflanze am besten wächst und die Regionen, in denen Schokolade verspeist wird ( die Schweizer sind da die Spitzenreiter)...
... wir lernen, wie man die Kakaobohnen von ihren Schalen befreit, nämlich erst durch anrösten bis sie plopppen...
... dabei bekommen wir so Lust auf Schokolade, dass wir nebenher ein Schokocroissant mit Schokoladensauce verspeisen müssen...
... das rösten dauert ca. so 10 Minuten, dabei muß man jedoch ständig rühren...
...nach dem Rösten löst sich die Schale ganz leicht von der Cacaobohne...
... die meisten Studien besagen, dass die Mayas 2000 v. Chr. das köstliche Geheimnis der Cacao-Frucht entdeckt haben...
... allerdings nicht wie wir ihn heute kennen, als zart schmelzende Schokostückchen....
... sondern als ein Heißgetränk aus Kakaopulver, Chillipulver , Honig und heißem Wasser...
... das Ganze schmeckt dann gar nicht so schlecht, jedoch hat das eher wenig mit unserem heutigen Kakao zu tun...
... 1585 erreichte dann die erste Kakaobohnenlieferung Europa (Sevilla)...
Erst im 17. Jhd. experimentierten die Europäer mit anderen Rezepturen und fügten Zucker und Milch dazu, auch diese Rezeptur dürfen wir probieren und dies schmeckt dann schon deutlich mehr nach heißer Schoki...
... letztendlich haben wir die Schokolade, wie wir sie heute kennen, dem Schweizer Henri Nestlé zu verdanken und zwar war das erst vor ca. 140 Jahren (auch wenn das Unternehmen heute schwer in der Kritik steht, wir sind Henri sehr dankbar dafür)...
... nachdem wir uns nun ca. 1 1/2 Stunden ausgiebig mit den Fakten über Kakao und Schokolade beschäftigt haben, sind wir ganz heiß drauf unsere eigenen Kreationen herzustellen...
... Laurin füllt seine Förmchen bis zum Anschlag...
... Emma kreiert liebevoll unterschiedliche Geschmacksrichtungen (Orange, Kokos, Maulbeere)...
... Nils freut sich schon bald seine Schokodinos zu testen...
...aber die mit Abstand beste Kreation kommt von Jörg: Sesamöl, Chilli, Salz in weißer Schokolade in Zigarrenform (glaub da sollten wir mal in Großproduktion gehen) !
























Schwarzwald an Wunderwelt Südamerika...welch tollen Erlebnisse geben die letzten 3 Spots wieder her...sind ja mal wieder alle Sinne bedient durch herrlich farbige, beeindruckende Fotos...ist ja wieder mal eine Leistung für sich von Euch Fünf...jeden Tag springt ihr vom Super-Trek MP in höchsten Höhen (immer noch Chapeau)...zu genussvollem Kaffeerösten...Baden an unvorstellbar schönen Plätzen wie in der Badewanne...und die wunderbar bunten Menschen...ich genieße das wiederholen...Bilder fliegen beim Schreiben an mir vorbei...bin dabei, bin dabei...na ja, und Schokolädchen-Event hätt ich auch mitgemacht...und erst die Namen von allen Orten und Plätzen...Ollantaytambo ???würde gerne jeden übersetzt wissen in seiner Bedeutung...welch faszinierende Kultur...welch eine vergangene immer noch geheimnisvolle Epoche vergangener Zeiten...aber das dollste seid immer noch IHR ...wie viel Power und Freude für all das was jeder Tag neu bringt so in Euch steckt...einfach Klasse...bin stolz auf meine JöTiEmNiLa's...
AntwortenLöschenfreu mich wie immer auf Neues, freu mich das es Euch gut geht...soll auch weiter so sein...PADA,PADA...bleibt gesund und fröhlich...TI A MO PO
Liebe Schwarzwälder,
LöschenDankeDankeundnochmalDanke.... wir halten es weiterhin wie Jack Kerouac:
LIVE,
TRAVEL,
ADVENTURE,
BLESS;
AND DON`T BE SORRY.
PADA und Kuss die JöTiEmNiLas